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Wann autoritäres Führen sinnvoll ist

Es gibt eine Führung, die hauptsächlich auf Befehlen und Anweisungen beruht. Der Vorgesetzte trifft eine Entscheidung und erwartet von seinen Untergebenen, diese schlicht und einfach umzusetzen. Widerspruch oder gar Kritik am Chef sind alles andere als erwünscht.

Ein solch autoritärer oder direktiver Führungsstil ist heute vollkommen aus der Mode. Und das ist auch gut so. Kaum ein Mitarbeiter möchte unter einem solchen Chef arbeiten. An die Stelle der autoritären Führung in gut preußischer Manier ist vielerorts ein partizipativer und kooperativer Führungsstil getreten.

© Idea go / FreeDigitalPhotos.net

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Mitarbeiter werden in Entscheidungen mit einbezogen. Sie werden um ihre Einschätzung gefragt. Die Führungskraft kommandiert ihre Mitarbeiter nicht, sie unterstützt sie dabei, ihre Arbeit erfolgreich zu erledigen. Ziele werden nicht länger vorgegeben, sondern partnerschaftlich vereinbart. Und die Strategie für die Zukunft wird im Team gemeinsam diskutiert.

Dieser Wandel in der Führungsmentalität ist natürlich zu begrüßen. Keine Frage. Dennoch gibt es aus führungswissenschaftlicher Sicht auch heute noch bestimmte Situationen, in denen ein Schuss dirketiver Führung durchaus sinnvoll sein kann.

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4 Hinweise, um schmerzhaften Kündigungen im Vorfeld entgegenzuwirken

Wer sich schon einmal von einem Mitarbeiter so getrennt hat, dass es für beide Seiten lang und schmerzhaft war, der stellt sich vielleicht eine Frage: Was kann ich das nächste Mal besser machen? Was kann ich tun, um unschönen Kündigungen prophylaktisch entgegenzuwirken? Dieser Beitrag gibt 4 Hinweise.

© Thorben Wengert / pixelio.de

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Wer die Weiten des Internet durchforstet, der stößt auf viel Literatur zum Thema, wie man Kündigungsprozesse möglichst gelingend gestaltet. Aber muss es immer soweit kommen? Sicherlich lässt sich eine Kündigung nicht immer vermeiden, aber die Chancen lassen sich doch minimieren. Wir fragen deshalb: Was kann ich prophylaktisch im Vorfeld tun? 4 Anregungen.

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Was tun, wenn Mitarbeiter mein Vertrauen missbraucht haben?

Es sind oftmals die ganz praktischen Dinge: Den Mitarbeitern wird freier Umgang mit dem Unternehmens-Computern gewährt und dennoch wird in der Arbeitszeit privat gesurft. Es verschwindet Büromaterial oder der Firmenwagen wird für andere als die vereinbarten Zwecke genutzt. Vertrauen wird missbraucht.

© Stuart Miles / FreeDigitalPhotos.net

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Doch manchmal ist die Sache etwas verzwickter. Da wurde einem Mitarbeiter mit viel Vertrauen die Möglichkeit gegeben, sich seine Arbeitszeit flexibel einzuteilen und von zu Hause zu arbeiten. Doch die Leistung lässt nach. Es ist zu befürchten, dass es einen Zusammenhang gibt. Es gibt Gerüchte, der Kollege arbeite nur die Hälfte der Arbeitszeit, wenn es hoch kommt. Wut steigt auf.

Dann gibt es da noch die Situationen, wo Mitarbeiter das Vertrauen zwar nicht direkt „missbraucht“ haben, aber dennoch kein Vertrauensverhältnis vorhanden ist. Da wurde einer Mitarbeiterin die Verantwortung für ein wichtiges Projekt übertragen, aber trotz Mühe ist dabei kaum etwas Sinnvolles herumgekommen. Sie scheint der Herausforderung nicht gewachsen zu sein. Ich vertraue ihr nicht mehr und werde sie bei verantwortungsvollen Aufgaben das nächste Mal sicher übergehen.

Oder man denkt an diesen einen unnahbaren Mitarbeiter. Bei ihm habe ich stets den Eindruck, dass er etwas Entscheidendes für sich behält und nicht darüber redet. Da stimmt doch etwas nicht! Das verunsichert mich. Eine wichtige Aufgabe werde ich ihm also auch nicht anvertrauen, denn ich habe nicht das Gefühl, ihn wirklich zu kennen.

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Ist Ihre Gemeinde auf einem Rennen nach Bermuda? – Wenn Mitarbeiter mehr konkurrieren als kooperieren

Stephen Covey erzählt in seinem Buch „The Seven Habits of Highly Effective People“ eine wunderschöne Geschichte. Als Berater wurde er eines Tages von einem Unternehmer eingeladen. „Herr Covey, sie müssen uns helfen. Bei uns im Unternehmen arbeiten die Mitarbeiter mehr gegen- als miteinander. Dabei predige ich ihnen seit Jahren schon Teamwork. Doch es will alles nichts helfen. Ich weiß nicht mehr weiter.“

© Stuart Miles / FreeDigitalPhotos.net

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Stephen Covey schaut sich ein wenig im Büro um. Hinter dem Schreibtisch des Unternehmers ist ein großes Plakat angebracht. Es ist überschrieben mit „Das Rennen nach Bermuda.“ Auf dem Plakat befinden sich kleine Figürchen, die mit Namen beschriftet sind. Offensichtlich sind es die Namen der Mitarbeiter. Sie sind mehr oder weniger nah an einer Ziellinie angebracht, die mit Bermuda betitelt ist.

Covey spricht den Unternehmer auf das Plakat an. „Ach ja, das ist unser ‚Rennen nach Bermuda‘. Hier werden die Umsätze aller Mitarbeiter grafisch wiedergegeben. Und wer am Ende des Jahres die meisten Umsätze generiert hat, dem bezahlt die Firma einen Urlaub mit der ganzen Familie auf den Bermudas.“

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Auf welche Art und Weise ich andere faszinieren kann (mit Persönlichkeitstest)

Jeder Mensch hat seine eigene Art, seine Mitmenschen zu faszinieren. Welche ist Deine? Dieser Frage geht Sally Hogshead in ihrem neuen Bestseller nach und stellt einen Test zur Verfügung, den man online machen kann.

© Andrea Damm / pixelio.de

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Es gibt so manche Persönlichkeitstests. Ich denke etwa an den Myers-Briggs oder das DISG-Persönlichkeitsprofil. Auch der Strengthfinder-Test geht in diese Richtung. Ich finde solche Tests immer irgendwie faszinierend.

Zwar ist sich die Führungsforschung einig, dass solche Typologien mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind, da längst nicht alle von ihnen valide wissenschaftlich unterfüttert sind. Dennoch besitzt der hinter ihnen stehende Grundsatz eine große Stärke. Die Unterschiedlichkeit von Menschen wird ernstgenommen.

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Wie ich richtig Feedback gebe

Ich mag Feedback. Es hilft mir enorm weiter. Vor allem, wenn es schön konkret ist. Zuviel davon, kann ich eigentlich nicht bekommen.

Das geht nun nicht nur mir so. In einer Studie über die sogenannte Generation Y (Gen Y), also alle nach 1981 geborenen, konnte Anders Parment aufzeigen, dass den meisten Vertretern unserer Generation ein klassisch-jährliches Feedback nicht mehr reicht. 85,1% der Befragten war Feedback sehr wichtig oder sie wollten es so oft wie möglich erhalten.

© stockimages / FreeDigitalPhotos.net

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Dennoch kann beim Feedback-Geben auch einiges schiefgehen. So gut wie jeder von uns könnte wohl so eine Leidensgeschichte von einem missglückten Feedback erzählen.

Deshalb versuche ich mich an die folgenden Grundsätze zu halten. Eigentlich sollten sie selbstverständlich sein. In der Theorie sind sie es meistens auch. Aber in der Praxis?

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„Lasst mich euch eine Geschichte erzählen“ – Leiten als Storytelling

Ein wirkungsvoller Bestandteil von Leitung ist das Erzählen von Geschichten oder neudeutsch „Storytelling“ genannt. Die gegenwärtige Führungsforschung arbeitet mehr und mehr gute Gründe für dieses „Führungsmittel“ heraus. Dabei setzt sich aber auch die Einsicht durch: Es gibt verschiedene Arten von Geschichten und nicht jede ist immer gleich angebracht.

© digitalart / FreeDigitalPhotos.net

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Dass Geschichten spannend und unterhaltsam sein können, war mir irgendwie immer klar. Aber Geschichten bewusst in Leitungsprozessen einzusetzen, davon habe ich bisher wenig gebraucht gemacht. In letzter Zeit habe ich mich aber intensiver mit dem sogenannten „Storytelling“ beschäftigt und bin summa summarum auf die folgenden 6 Gründe gestoßen, die für eine Verwendung von Geschichten sprechen:

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