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Mehr Produktivität im Alltag – David Allens Klassiker „Getting things done“ im Schnellcheck

Weil meine Zeit knapp ist, freue ich mich über jede Hilfe, meine täglichen Herausforderungen produktiver anzugehen. Darum habe ich mir den Selbstmanagement-Beststeller „Getting things done“ (deutsch: „Wie ich die Dinge geregelt bekomme) von David Allen einmal näher angeschaut. In diesem Beitrag schildere ich meinen Eindruck.

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Mehrfach war ich schon über den Titel „Getting things done“ gestolpert. Nun habe ich einmal in dieses Buch hineingeschaut. Genauer gesagt: Hineingehört. Auf Autofahrten wurde das Hörbuch zu meinem Begleiter. Mit knapp 7 Stunden hat es eine überschaubare Länge.

Zugegeben: Ich brauchte zwei Anlaufe, bis mich das Buch zu überzeugen vermochte. Beim ersten Hören legte ich das Hörbuch nach einer Stunde vergleichsweise enttäuscht beiseite. Doch es hat sich gelohnt, dem Buch eine zweite Chance zu geben.

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Wann autoritäres Führen sinnvoll ist

Es gibt eine Führung, die hauptsächlich auf Befehlen und Anweisungen beruht. Der Vorgesetzte trifft eine Entscheidung und erwartet von seinen Untergebenen, diese schlicht und einfach umzusetzen. Widerspruch oder gar Kritik am Chef sind alles andere als erwünscht.

Ein solch autoritärer oder direktiver Führungsstil ist heute vollkommen aus der Mode. Und das ist auch gut so. Kaum ein Mitarbeiter möchte unter einem solchen Chef arbeiten. An die Stelle der autoritären Führung in gut preußischer Manier ist vielerorts ein partizipativer und kooperativer Führungsstil getreten.

© Idea go / FreeDigitalPhotos.net

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Mitarbeiter werden in Entscheidungen mit einbezogen. Sie werden um ihre Einschätzung gefragt. Die Führungskraft kommandiert ihre Mitarbeiter nicht, sie unterstützt sie dabei, ihre Arbeit erfolgreich zu erledigen. Ziele werden nicht länger vorgegeben, sondern partnerschaftlich vereinbart. Und die Strategie für die Zukunft wird im Team gemeinsam diskutiert.

Dieser Wandel in der Führungsmentalität ist natürlich zu begrüßen. Keine Frage. Dennoch gibt es aus führungswissenschaftlicher Sicht auch heute noch bestimmte Situationen, in denen ein Schuss dirketiver Führung durchaus sinnvoll sein kann.

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Was macht eine gute Vision aus? 4 Faktoren

Ob die Formulierung einer Vision gelungen ist, ist nicht bloß eine Sache des Bauchgefühls. Denn ein Forschungsteam hat Kriterien entwickelt, an denen sich die Qualität einer Vision messen lässt.

© patpitchaya / FreeDigitalPhotos.net

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Wer eine Kirchengemeinde erfolgreich leiten will, der braucht dafür vor allem eine leidenschaftliche Vision. Das hat der deutschsprachigen „Gemeindeleitungs-Szene“ keiner so sehr wie der US-amerikanische Pastor Bill Hybels (Willow Creek Community Church) eingeimpft. Seine Definition einer Vision:

Eine Vision ist ein Bild von der Zukunft, das Leidenschaft freisetzt.

Natürlich geht gute Gemeindeleitung nicht darin auf, an und mit Visionen zu arbeiten. Ebenso birgt jener „visionär-charismatische“ Leitungsansatz natürlich seine Gefahren. Aber zahlreiche Studien belegen dennoch: Eine verantwortete Arbeit mit und an Visionen gehört zu den wirkungsvollsten Führungstools.

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4 Hinweise, um schmerzhaften Kündigungen im Vorfeld entgegenzuwirken

Wer sich schon einmal von einem Mitarbeiter so getrennt hat, dass es für beide Seiten lang und schmerzhaft war, der stellt sich vielleicht eine Frage: Was kann ich das nächste Mal besser machen? Was kann ich tun, um unschönen Kündigungen prophylaktisch entgegenzuwirken? Dieser Beitrag gibt 4 Hinweise.

© Thorben Wengert / pixelio.de

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Wer die Weiten des Internet durchforstet, der stößt auf viel Literatur zum Thema, wie man Kündigungsprozesse möglichst gelingend gestaltet. Aber muss es immer soweit kommen? Sicherlich lässt sich eine Kündigung nicht immer vermeiden, aber die Chancen lassen sich doch minimieren. Wir fragen deshalb: Was kann ich prophylaktisch im Vorfeld tun? 4 Anregungen.

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Im Team trifft man bessere Entscheidungen? Quatsch! – Wenn gemeinsames Leiten dümmer macht

Gemeinsam ist man klüger. Aber stimmt das wirklich? Experten sind sich einig: Der Schuss kann auch nach hinten losgehen. Man trifft gemeinsam eine schlechtere Entscheidung als man sie allein treffen würde. Warum ist das so? Und was kann man dagegen tun? Darum geht es in diesem Beitrag.

© Juergen Jotzo / pixelio.de

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Dass man in Gruppen verdummen kann, erlebe ich manchmal ganz praktisch. Da laufe ich mit 15 anderen Menschen quer durch eine Großstadt auf der Suche nach einem passenden Restaurant. Ich laufe gedankenlos der Gruppe hinterher. Der Kopf ist aus. Ich habe trotz eines eigentlich guten Orientierungssinnes keine Ahnung, wo ich nun bin. Hin und wieder werde ich in der Herde also dümmer.

Letztens bin ich auf einen interessanten Beitrag im HBR-Ideacast gestoßen, der ein Interview mit Cass Sunstein zum Inhalt hatte. Der Harvard-Professor erklärte hier, warum Gruppen manchmal schlechtere Entscheidungen treffen und was man dagegen tun kann.

Aber alles der Reihe nach.

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Was tun, wenn Mitarbeiter mein Vertrauen missbraucht haben?

Es sind oftmals die ganz praktischen Dinge: Den Mitarbeitern wird freier Umgang mit dem Unternehmens-Computern gewährt und dennoch wird in der Arbeitszeit privat gesurft. Es verschwindet Büromaterial oder der Firmenwagen wird für andere als die vereinbarten Zwecke genutzt. Vertrauen wird missbraucht.

© Stuart Miles / FreeDigitalPhotos.net

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Doch manchmal ist die Sache etwas verzwickter. Da wurde einem Mitarbeiter mit viel Vertrauen die Möglichkeit gegeben, sich seine Arbeitszeit flexibel einzuteilen und von zu Hause zu arbeiten. Doch die Leistung lässt nach. Es ist zu befürchten, dass es einen Zusammenhang gibt. Es gibt Gerüchte, der Kollege arbeite nur die Hälfte der Arbeitszeit, wenn es hoch kommt. Wut steigt auf.

Dann gibt es da noch die Situationen, wo Mitarbeiter das Vertrauen zwar nicht direkt „missbraucht“ haben, aber dennoch kein Vertrauensverhältnis vorhanden ist. Da wurde einer Mitarbeiterin die Verantwortung für ein wichtiges Projekt übertragen, aber trotz Mühe ist dabei kaum etwas Sinnvolles herumgekommen. Sie scheint der Herausforderung nicht gewachsen zu sein. Ich vertraue ihr nicht mehr und werde sie bei verantwortungsvollen Aufgaben das nächste Mal sicher übergehen.

Oder man denkt an diesen einen unnahbaren Mitarbeiter. Bei ihm habe ich stets den Eindruck, dass er etwas Entscheidendes für sich behält und nicht darüber redet. Da stimmt doch etwas nicht! Das verunsichert mich. Eine wichtige Aufgabe werde ich ihm also auch nicht anvertrauen, denn ich habe nicht das Gefühl, ihn wirklich zu kennen.

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Ist Ihre Gemeinde auf einem Rennen nach Bermuda? – Wenn Mitarbeiter mehr konkurrieren als kooperieren

Stephen Covey erzählt in seinem Buch „The Seven Habits of Highly Effective People“ eine wunderschöne Geschichte. Als Berater wurde er eines Tages von einem Unternehmer eingeladen. „Herr Covey, sie müssen uns helfen. Bei uns im Unternehmen arbeiten die Mitarbeiter mehr gegen- als miteinander. Dabei predige ich ihnen seit Jahren schon Teamwork. Doch es will alles nichts helfen. Ich weiß nicht mehr weiter.“

© Stuart Miles / FreeDigitalPhotos.net

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Stephen Covey schaut sich ein wenig im Büro um. Hinter dem Schreibtisch des Unternehmers ist ein großes Plakat angebracht. Es ist überschrieben mit „Das Rennen nach Bermuda.“ Auf dem Plakat befinden sich kleine Figürchen, die mit Namen beschriftet sind. Offensichtlich sind es die Namen der Mitarbeiter. Sie sind mehr oder weniger nah an einer Ziellinie angebracht, die mit Bermuda betitelt ist.

Covey spricht den Unternehmer auf das Plakat an. „Ach ja, das ist unser ‚Rennen nach Bermuda‘. Hier werden die Umsätze aller Mitarbeiter grafisch wiedergegeben. Und wer am Ende des Jahres die meisten Umsätze generiert hat, dem bezahlt die Firma einen Urlaub mit der ganzen Familie auf den Bermudas.“

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